Erdwärme

Heizen nach der "Kühlschrank-Methode"

Bei dieser Wärmepumpe kann das Erdreich als Wärmequelle zu nutzen. Funktionieren tut sie nach dem Kühlschrank-Prinzip. Im Unterschied dazu wird eine Flüssigkeit, bestehend aus Wasser mit Frostschutzmittel, gekühlt, die durch Rohrschlangen im Erdreich zirkuliert. Die kalte Flüssigkeit nimmt Erdwärme auf, kommt zurück zur Wärmepumpe, wird erneut gekühlt und der Kreislauf beginnt von vorne. Die dem Kühlmittel, letzten Endes dem Erdreich, durch das Kühlschrank-Prinzip entzogene Wärme wird von der Wärmepumpe auf eine höhere Temperatur transformiert und an das Wasser im Heizungs-Kreislauf abgegeben. Die abgegebene Wärme ist exakt die aus dem Erdreich gewonnene Wärme zuzüglich dem Wärmeäquivalent der Antriebsenergie. Das alles arbeitet im geschlossenen Kreislauf und ist wartungsfrei auf Dauer. Die Heizkosten beschränken sich dabei auf den bescheidenen Bedarf an elektrischer Antriebsenergie, der mit fallendem Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Wärmenutzung noch weiter fällt. Gerade in diesem gesetzmäßigen Zusammenhang liegt die Stärke unserer ganzheitlichen Lösungen, die so konzipiert sind, dass jederzeit mit kleinstmöglichen Temperaturdifferenzen geheizt wird.

Moderne Wärmepumpenheizungen arbeiten heute mit einer Arbeitszahl von typisch 4,0 - Tendenz steigend. Das bedeutet, dass höchstens ¼ der Heizenergie als Antriebsenergie benötigt wird. Von der Sonne kommen mehr als ¾ der Heizenergie. Rechnet man mit einem relevanten Wirkungsgrad für das elektrische Kraftwerk von 40%, errechnet sich - vereinfacht betrachtet - ein Gesamtwirkungsgrad von 160%. Während Brennstoffheizungen nach neueren Untersuchungen mit fallendem spezifischen Wärmebedarf (also gerade in Objekten mit niedrigem spezifischem Energiebedarf) an Wirkungsgrad verlieren, gewinnt die Wärmepumpe hinzu.

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